Aktivitäten in der Festwoche zur 700-Jahr-Feier der Stadt Bergheim

Am ersten Juni Wochenende gab es im Stadtgebiet Bergheim viel zu feiern: der Festzug zur 700-Jahr-Feier und das 170 jährige Bestehen des Erftgymnasiums fiel mit dem Schützenfest in Ichendorf zusammen. Bei beiden Festzügen durften die Mitglieder des Musikvereins „Blau-Weiss“ Quadrath-Ichendorf ihr Können präsentieren.

Leider spielte aber das Wetter nicht mit, denn es regnete den ganzen Tag. Damit befanden wir uns aber in guter Gesellschaft: denn weder beim Rheinland-Pfalz-Tag 2012 in Ingelheim, noch zur großen Schiffsparade zum diamantenen Thronjubiläum von Queen Elisabeth war es trocken. Auch diese beiden Veranstaltungen fanden am gleichen Wochenende statt. Es war in allen Fällen schade für den enormen Aufwand, der betrieben wurde, doch das Wetter kann man sich nicht aussuchen!


In Ichendorf ging es bereits am Samstag-Abend los – hier holten wir die Majestäten mit Musik von Zuhause ab und spielten sie zur Kirche. Nach der Messe begleiteten wir sie noch zum Schützenheim und hatten dann unsere Schuldigkeit für diesen Tag getan.
Der Sonntag begann für uns um 9:45 Uhr im Vereinsheim. Wir trafen uns hier, um geschlossen in unseren Autos nach Zieverich zum Aufstellplatz zu fahren. Glücklicherweise gab es ein paar Fahrer, die im Anschluss die PKW nach Kenten fuhren, da diese nicht im Umzug mitgingen. Die logistische Herausforderung zu lösen – wie kommen die Autos nach Kenten, obwohl der Festzug in Zieverich startet? – war nötig, da der Zug zwei Stunden dauern sollte und wir auch beim Festzug in Ichendorf mitgehen sollten.

Start in Zieverich

Start des Festzuges bei Regen

Bei strömendem Regen startete der Festzug pünktlich um 11 Uhr; aufgrund des Anschlusstermins ging der Musikverein „Blau-Weiss“ Quadrath-Ichendorf als zweite Gruppe, zusammen mit einer weiteren Abordnung unseres Ortsteils: der Jugendfeuerwehr. Sehr schön war, dass der Festzug von hinten aufgerollt wurde; so hatten auch wir die Möglichkeit, alle Gruppen zu sehen.
Der Zug nahm die gleiche Strecke, wie sonst der Karnevalszug – letzterer benötigt für die fünf Kilometer ca. zwei bis drei Stunden. Diesmal dauerte es aber nicht so lange; in etwas mehr als einer Stunde war der Festzug Geschichte. Sonst stehen die Zuschauer in der Bergheimer Fußgängerzone gedrängt – an diesem Tag war die Zuschauerzahl übersichtlich.

Ende in Kenten

Ende des Festzuges in Kenten

 Klatschnass fuhren wir schließlich wieder in unser Vereinsheim, um dort unsere Kleider trocknen zu lassen. Jetzt hatten wir – wider Erwarten – erst einmal Zeit, während der wir Brötchen aßen, die dort bereit standen.
Zum anschließenden Ichendorfer Schützenzug zogen wir aber nicht mehr die noch feuchten Wetterjacken, sondern unsere Uniformjacken an. Ermöglicht wurde das durch den nachlassenden Regen – es fielen nur noch wenige Tropfen. Außerdem dauerte dieser Umzug nur halb so lang, wie der Bergheimer Festzug.

während des Umzugs

Schützenumzug hinter der Zugleitung...

Abschluss vor der Kirche

...abschließend wird die Deutschland-Hymne vor der Ichendorfer Kirche intoniert

Fronleichnahm gab es eine weitere Veranstaltung in der Festwoche, an der wir teilnahmen: einen Tag der Vereine. Gegen 13 Uhr bauten wir in der Bergheimer Fußgängerzone unseren Pavillon auf, der uns und unsere Instrumente im Zweifelsfall vor Regen schützen sollte. Dies war jedoch eine nahezu unnötige Vorsichtsmaßnahme; es tropfte an diesem Tag nur einmal kurz vom Himmel. Auch aufgrund des angenehmen Wetters – abgesehen von dem Regenschauer – herrschte in der Fußgängerzone ein Andrang, wie er sonst nur an verkaufsoffenen Sonntagen erlebt werden kann.

Aufbau des Pavillons

Kampf mit dem Gestänge beim Aufbau des Pavillons

Gegen 14 Uhr startete das Programm auf der Hauptbühne am Medio Rhein-Erft, wo sich die einzelnen Vereine im Viertel-Stunden-Takt präsentieren konnten. Während der zahlreichen Wortbeiträge auf der Bühne unterhielt das Jugendorchester des Musikvereins die Besucher am Stand in der Fußgängerzone mit ihrem Können. Stündlich wurden verschiedene Filmmusiken aus dem Repertoire präsentiert, die große Beachtung fanden. Es ist lobenswert und erstaunlich, mit welchem Engagement junge Menschen bei der Sache sind, wenn sie einen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen!

Juniororchester beim Spiel

engagierte Musiker des Juniororchesters beim Spiel

 Zum Abschluss trat unser Großes Orchester auf und durfte eine Stunde seine Musik auf der Bühne präsentieren. Einzelne Zuhörer versicherten uns im Nachhinein, dass unsere Musik von der Bühne herab besser zur Geltung gekommen wäre, als auf der Straße. Leider konnten wir nur eine kleine Auswahl unseres Repertoires darbieten, da wir kein Schlagzeug dabei hatten.

Großes Orchester von der Seite

das Große Orchester während des Spiels auf der Bühne vorm Medio

Zwischen den Musikstücken fanden Preisverleihungen vom Radsportclub RC Staubwolke Quadrath-Ichendorf und dem Tennisclub Grün-Weiß Bergheim statt. Beide hatten am Tag der Vereine die Besucher animiert, sich sportlich zu betätigen. In ihren abschließenden Worten lobte die Bürgermeisterin Maria Pfordt den Musikverein „Blau-Weiss“ Quadrath-Ichendorf ausdrücklich: er wäre stets zur Stelle, wenn die Stadt Bergheim riefe!

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