Ausflug ins Phantasialand

Der Musikverein hat üblicherweise in den ersten drei Wochen der Sommerferien spielfrei, damit sich die Mitglieder vom Vereinsleben erholen können. Doch einige können nicht voneinander lassen: so trafen sich am zweiten Wochenende in den „Vereinsferien“ 21 Mitglieder incl. deren Angehörige, um gemeinsam den Sonntag im Phantasialand Brühl zu verbringen. Dies war aber kein offizieller Vereinsausflug, sondern er wurde privat von einer Mutter organisiert.

Wie letztes Jahr trafen wir uns auf dem Parkplatz vor China Town, um den Vergnügungspark zu entern. Nachdem wir im Park selbst waren, berieten wir uns, welche Attraktionen in welcher Reihenfolge besucht werden sollten. Allgemeiner Tenor war: erst einmal auf die Black Mamba und dann weitersehen!

Beratung am Eingang in China-Town

große Frage: Was machen wir zuerst?

 Von dort aus folgten wir dem Weg – vorbei an Talocan, einer gelungenen, schaustellerischen Thematisierung des Atztekengottes Tlaloc. Auf diese Attraktion gingen noch weniger Personen als auf die Black Mamba; nachdem wir gesehen hatten, wie die Fahrt verlief, wussten wir auch warum.

Nach diesen beiden Fahrgeschäften für Erwachsene schlenderten wir weiter nach Klein-Berlin. Hier wollten wir endlich etwas für die Kinder machen, die auch nicht zu kurz kommen sollten. Ganz neu war das Hotel Tartüff – ein „verrücktes Hotel“, in dem uns jede Menge Überraschungen auf unserer Besichtigungstour durch die einzelnen Räume des Hotels erwarteten.

 

Heike und Traudel passten auf die Utensilien auf

Wartende vor dem Hotel

Beispielsweise lag – oder besser gesagt: hing – ein Mitarbeiter in einem an einer Wand befestigten Bett. Mit diesem konnten sich die einzelnen Besucher unterhalten; wenn man Glück hatte, gab er sogar eine Antwort. Ansonsten kommunizierte er nur über Gesten.
Besonderen Spaß hatten die Besucher aber am Ausgang: hier durften sie rutschen! Über eine sehr steile Rutsche musste man das Hotel verlassen, was den Kindern natürlich viel Freude machte. Kaum dass sie unten waren, stürmten viele die daneben befindliche Treppe hoch, um nochmals hinab zu gleiten.
 

Lars am Hotelausgang

Die Rutsche am Hotelausgang bezwang jeder

Weiter ging‘s in den Fantasy-Bezirk; hier gab es Wolke’s Luftpost, ein Fahrgeschäft für Jüngere. Wenn hier die jungen – oder auch junggebliebenen – Gäste in die Pedale treten, geht die Post richtig ab. Ob sie aber auch das versprochene Kribbeln im Bauch spürten ist jedoch fraglich!

 

Zwei junge Mitglieder in Wolke's Luftpost

Zwei junge Mitglieder in Wolke’s Luftpost

 

…ist leider nur…

…Einzelfahrt möglich

Hier sieht man, dass nicht nur Kindern so etwas Spaß macht, sondern auch gestandenen Männern. Aber im Anschluss daran, musste wieder etwas Aufregenderes stattfinden: Night-Hawk war angesagt. Diese Achterbahn durch absolute Finsternis vertrug nicht jeder. Wer es bisher noch nicht wusste, ließ tunlichst die zweite und dritte Fahrt aus und wartete geduldig.

 

Alle sind bereit zum Mittagessen

Als alle wieder beisammen waren, konnten wir endlich Mittagessen gehen – der Magen hing einigen bereits in den Kniekehlen. Allerdings herrschte Uneinigkeit darüber, in welches Restaurant man gehen sollte. Zwei standen zur Auswahl: Unter den Linden, ein Berliner, oder Hacienda Don Pedro, ein mexikanischer Gasthof. Schließlich trennten wir uns – jeder ging dorthin, wo er essen wollte, vereinbarten vorher jedoch einen Treffpunkt.

Nur diese beiden Restaurants kamen in Frage, da wir den Besuch als sogenannten Gruppenspaß gebucht hatten. Hierbei ist im normalen Eintrittspreis ein Mittagessen in einem der beiden Restaurants enthalten.

Nach der Mittagspause erkundeten wir weiter das Phantasialand mit all seinen Reizen. Es ist müßig, alles aufzuzählen, was besucht wurde. Gemeinsam fuhren wir noch auf vielen Attraktionen: River-Quest, Silbermine oder Colorado Adventure um nur drei davon zu nennen.

 

Fahrt mit Colorado-Adventure

Danach trennten sich jedoch unsere Wege kurzzeitig: einige hatten keine richtige Lust mehr und setzten sich an einen ruhigen Ort um Kaffee zu trinken, eine zweite Gruppe wollte nochmal auf die Black Mamba, wogegen die Kinder lieber das Hotel Tartüff aufsuchten. Kurz vor Toresschluss fanden sich die einzelnen Gruppen wieder bei den Kaffeetrinkern ein – so konnten wir gemeinsam den Vergnügungspark verlassen.

 

Diese drei hatten ihren Spaß im Kettenkarussel

Resümee: es hatte allen riesigen Spaß gemacht und das Wetter hatte auch mitgespielt. Die ersten beiden Wochen der NRW-Sommerferien waren nämlich total verregnet gewesen, doch dies war der erste regenfreie Tag gewesen. Auch die Temperaturen waren optimal: man konnte im T-Shirt gehen, doch es war nicht zu warm.

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