Unsere Herbst-Matinee für Quadrath-Ichendorf

Anfang diesen Jahres kam im Musikverein die Idee auf, das kulturelle Leben im Heimatort zu stärken und ein Konzert für und in Quadrath-Ichendorf zu geben. Aufgrund zahlreicher Aufträge auf Schützenfest- und Maiumzügen, diverser Ständchen, Platzkonzerte und des Engagements für den Heimatort, konnten wir dieses jedoch erst im Herbst realisieren.HerbstMatinee2015

Nachdem eine entsprechende Örtlichkeit für das Konzert gefunden war, konnten wir mit der weiteren Planung beginnen. Eine sogenannte Playlist wurde von unserer Musikalischen Leiterin erstellt und diese HerbstMatineeHochformatwurde an die GEMA gesandt, um von dieser die Abgabenhöhe für die gespielten Musikstücke zu erfahren. Dann wurde nebenstehendes Plakat entworfen, mit dem unsere Herbst-Matinee beworben werden sollte. Auf unserer Internet-Site konnten wir aber nur ein querformatiges Plakat verwenden.

Da wir hierfür, wie auf dem Plakat zu erkennen ist, keinen Eintritt nehmen wollten, wurde auch ein Antrag beim Budgetbeirat gestellt, um zumindest die Kosten für die GEMA-Gebühren und die Saalmiete nicht tragen zu müssen.

Planungen für ein derartiges Konzert müssen somit bereits Wochen vorher in Angriff genommen werden. Am Donnerstag vor dem Konzert, packten wir dann Notenständer und Bücher in unsere Transportboxen hierfür, bauten das Schlagzeug und die dazugehörige Percussion ab, luden alles in einen Anhänger oder Privatautos und bauten das Ganze im Pfarrsaal wieder auf.

Probe des Großen Orchesters im Pfarrsaal St. Laurentius

Während der Probe des Großen Orchesters im Pfarrsaal St. Laurentius

Vor Ort entschlossen wir uns, dem Publikum auch Getränke und Snacks anzubieten; die Zuhörer sollten sich bei uns wohl fühlen. Danach probte das Große Orchester, um die letzten Feinheiten der Intonation für unser erstes Konzert in und für Quadrath-Ichendorf zu optimieren. Samstags hatte dann das Jugendorchester seine letzte Probe vor der Herbst-Matinee. Hier wurden alle fünf Stücke mehrfach gespielt und auch letzte Hand an die Musikstücke gelegt.

Wir rechneten zwar nicht mit einem großen Publikum, wurden aber positiv überrascht. Knapp 100 Zuhörer folgten den Darbietungen; damit war der Pfarrsaal bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Herbst-Matinee startete nach einer kurzen Ansprache der Vorsitzenden, Elke Krägenbring, mit einer Ehrung unseres Dirigenten und Kapellmeisters Michael Hehn, dem unsere Vereinsfotografin ein kleines Geschenk überreichte. Danach leitete ein Musiker durch das Programm und stellte dem Publikum die einzelnen Titel eines Musikblocks vor.

Ankündigung des ersten Musikblocks

Ankündigung des ersten Musikblocks

So wurde im Marsch-Block neben zwei Straßenmärschen auch der Fliegermarsch aus der Operette „Der fliegende Rittmeister“ von Hermann Dostal und die heimliche Hymne Österreichs, der Radetzky-Marsch gespielt. Block II kann als Polka-Block bezeichnet werden und enthielt auch den Böhmischen Traum. Diese Polka wird oft als Nationalhymne der Blasmusik bezeichnet.

Der Schlussteil des Böhmischen Traums wird stehend gespielt

Der Schlussteil des Böhmischen Traums wird stehend gespielt

Nach einer kurzen Pause folgten fünf Stücke des Jugendor-chesters. Lions-Pride ist eine Melodie aus dem Online-Rollenspiel World of Warcraft, danach folgten drei Filmmusiken und den Abschluss bildete ein anspruchsvolles Michael-Jackson-Medley. Zu dem schwungvollen Grease-Medley klatschten die Zuhörer sogar begeistert mit.

Das Jugendorchester in Action

Das Jugendorchester in Action

Im dritten Musikblock des Großen Orchesters wurden Medleys mit Hits aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren gespielt. Gut gefiel unserem Publikum auch „Atemlos durch die Nacht“ für Blasorchester, ein bekannter Titel von Helene Fischer.

Der Mixed-Block enthielt drei Titel: Happy Marching Band, ein Abba-Medley und Hey Brother, einen sehr erfolgreichen Titel von Avicii aus dem Jahr 2013. Happy Marching Band ist ein fröhliches Marsch-Medley aus verschiedenen amerikanischen Melodien, das gute Laune verbreitet. Das Abba-Medley wurde extra von Michael Hehn, dem Dirigenten, auf unsere Besetzung hin arrangiert.

Klarinetten während des Konzerts

Dirigent und Klarinetten während des Konzerts

Bevor der fünfte Musikblock des Großen Orchesters in Angriff genommen wurde, bedankte sich der Musikverein „Blau-Weiss“ Quadrath-Ichendorf bei seinem Publikum und stellte ein weiteres Konzert dieser Art in Aussicht. Allen Musikern hatte es unheimlich viel Spaß gemacht vor einem, bis auf den letzten Platz gefüllten Saal zu musizieren.

Dann folgte „Lord oft he Dance“, der namensgebende Titel aus der Irish-Dance-Show von Michael Flatley, in der eine alte irische Legende vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte erzählt wird. Als letzten Titel hatten wir das schottisch anmutende Stück „Highland Cathedral“ im Repertoire; dieses Musikstück wurde anlässlich der Highland Games in Deutschland komponiert. Beide Musikstücke können auf unserer Facebook-Präsenz angehört werden.

Das Große Orchester

Das Große Orchester

Doch das Publikum wollte noch mehr hören – daher gaben wir noch eine Zugabe. „In Harmonie vereint“ ist ein Marsch, den wir oft beim Marschieren auf der Straße spielen. Dagegen ist das „Trompeten-Echo“ ein Stimmungssong, der die Zuhörer gut gelaunt in den Sonntag-Nachmittag entließ.

Das Publikum hört interessiert zu

Das Publikum hört interessiert zu

Unser erstes Konzert für Quadrath-Ichendorf dauerte ohne große Pausen ungefähr zweieinhalb Stunden und bot einen kleinen Einblick in unser Repertoire. Eine kleine musikalische Impression und einige fotografische und musikalische Eindrücke hiervon können auch über den Link http://www.bm-tv.de/index.php/bergheim/3800-herbst-matinee-des-musikvereins-blau-weiss angesehen werden.

Es kamen sogar Zuhörer aus dem Seniorenheim

Es kamen sogar Zuhörer aus dem Seniorenheim

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