Session 2011/12: Unsere Auftritte mit den Funken Rot-Weiß im Januar 2012

Local-EWHo&{@`~uv - Adobe Acrobat ProDer erste Auftritt im neuen Jahr fand in Köln im Pullman-Hotel, der Hofburg des Kölner Dreigestirns, statt. Wie üblich fuhren die Funken mit zwei Bussen vor und waren innerhalb kürzester Zeit zum Auftritt bereit. Dabei spielten wir erstmals unser Repertoire in einer neuen Reihenfolge. Diese war kurzfristig durch den Vorstand der Funken Anfang Januar beschlossen worden. Der Vorteil hierbei: es ist weniger Unruhe auf der Bühne und wir können uns besser auf die Musik konzentrieren.

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Ehrungen nach dem Auftritt für verdiente Mitglieder der Funken – hier: Kommandant Bärchen

Hier war zwar die Decke etwas niedrig für das Tanzmariechen, doch das Ambiente in der Kölschen Hofburg war toll. Die Schlenderhahner Lumpe, Ausrichter dieser Sitzung, und ihre Gäste, schunkelten zu kölschen Tönen begeistert mit. Am Sonntag fand dagegen ein regelrechtes Kontrastprogramm statt: wir eröffneten die Herrensitzung in Swisttal-Ludendorf. Pünktlich um 11:11 Uhr wurden wir begeistert im ausverkauften „Ludendorfer-Wellblech-Palast“ (O-Ton des Sitzungspräsidenten) von den Herren empfangen.

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Der stimmgewaltige Kommandant Bärchen animiert die Gäste der Ludendorfer Jonge zu mitsingen

Die meisten Zuhörer waren zwar nicht maskiert – doch es war eine Bombenstimmung im schön geschmückten Saal. Nach den letzten Tönen unseres Musikstücks „Karneval 2004“ wollten die Herren auch nicht aufhören zu singen und animierten uns ein ums andere Mal, die letzte Strophe zu wiederholen. Doch obwohl wir gerne noch auf der Bühne gespielt hätten, mussten wir diese verlassen um den Terminplan nicht durcheinander zu bringen; die „Rabaue“ standen nämlich bereits wartend im Vorraum.

Das nächste Wochenende fand unter Gleueler Sternen statt; wir zogen Freitag-Abend und Sonntag-Morgen in der Festhalle Gleuel auf. Freitags fand die Damensitzung und Sonntags die Herrensitzung statt – ein Kontrastprogramm. Während die Damen ausnahmslos verkleidet zu ihrer ausverkauften Sitzung kamen, waren nur einzelne Herren kostümiert. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch! Wie üblich stellten wir uns bei beiden Sitzungen im Vorraum auf, um anschließend auf die Bühne ziehen zu können. Allerdings darf man sich das nicht allzu geordnet vorstellen – dafür ist es viel zu eng. Ordnung kommt erst in die über 100 Mann starke Truppe, sobald der Saal betreten wird. Dabei wird eine strenge Reihenfolge eingehalten und jeder weiß, wer nach wem marschiert.

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Bilder einzelner Musiker und Funken während des Wartens vor dem Auftritt

Zur Damensitzung zogen wir als ein Programmpunkt während der laufenden Sitzung auf und begeisterten die Damen mit unserem Programm. Hier hatten wir allerdings beim Verlassen der Bühne Probleme, da die nachfolgenden Domstürmer ihr Equipment etwas ungünstig im Gang platziert hatten.

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Endlich der Einzug: das Aufstell-Chaos löst sich auf!

Pünktlich um 11:11 Uhr eröffneten wir die Herrensitzung. Alle erhoben sich – wie es beim Einzug üblich ist – von ihren Plätzen und klatschten zum Laridah mit. Ein schönes Gefühl, den erwartungsvollen Gästen der Sitzung Freude bereiten zu können! Zumal auf dieser Sitzung zwei Ehrengardisten in die Reihen der Funken aufgenommen wurden.
Das nächste Wochenende begann für uns erst am Samstag-Abend im Hermühlheimer Schützenheim; hier hatte die katholische Jugend aus Hürth – Kajuja genannt – ihre Karnevalsveranstaltung. Da wir rechtzeitig mit unseren Privatfahrzeugen am Auftrittsort ankamen, hatten wir auch genügend Platz und Zeit unsere Instrumente im Schießstand vorzubereiten. Die Bühne war hier jedoch etwas enger als gewöhnlich – doch das ist für uns kein Problem. Durch die Änderung des Ablaufs, verlief dieser Auftritt wesentlich ruhiger und geordneter als bei letztjährigen Veranstaltungen mit vergleichbar großen Bühnen.

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Unser“ Busfahrer Ingo, der uns in der Session stets sicher zu unseren Auftritten fährt

Dagegen hatten wir am Sonntag wieder das Vergnügen mit dem Bus fahren zu dürfen; wir wurden um 9:30 Uhr vom Vereinsheim in Quadrath-Ichendorf, Auf der Helle 32a von Ingo abgeholt. Er brachte uns sicher – wie immer! – zu unserem Auftrittsort in Brühl, dem Vereinsheim des Tanzsport-Clubs. Hier feierte die KG Treue Husaren ihre Herrensitzung, bei der wir die Ehre hatten, diese zu eröffnen.

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Das Brühler Dreigestirn wartet mit uns im Vorraum auf den Sitzungsanfang

Nachdem das Brühler Dreigestirn, mit dem wir auf die Bühne einmarschiert waren, die Herren begrüßt hatte, konnte Bärchen loslegen. Der Kommandant der Funken konnte es sich nicht verkneifen zu lobend erwähnen, dass die Resonanz dieser Sitzung in drei Jahren erheblich gewachsen war. Im ersten Jahr wären wir auf der Bühne in der Überzahl gewesen; das zweite Jahr war das Verhältnis ausgeglichen und dieses Jahr spielten wir vor einer vollen Halle. Es dauert folglich seine Zeit, eine neue Sitzung zu etablieren! Am letzten Wochenende im Januar hatten wir nur zwei Auftritte am Samstag; den ersten in Köln auf der Rimowa-Sitzung und den zweiten im Frechener Stadtsaal. Die Rimowa-Sitzung findet traditionell im Coloneum in den Studios von Center-TV statt.

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Hier werden die wartenden Künstler stets mit Getränken und Essen versorgt – insofern ist es ein angenehmes Engagement. So etwas bekommt man nicht bei jeder Sitzung geboten! Dieses Angebot wurde auch reichlich genutzt – schließlich hatten wir uns bereits um 16 Uhr im Vereinsheim getroffen und bis zu unserer Ankunft im Coloneum nichts gegessen. Zeit genug hierzu hatten wir, da unser Auftritt erst für 18:10 Uhr angesetzt war. Allerdings brachte uns dieser Zeitverzug auch in die Bredouille; wir hätten den Aufzug im Frechener Stadtsaal nicht geschafft, wenn das Programm nicht etwas gestrafft worden wäre.

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Der Kölner Dom im Coloneum

Aber wir kamen pünktlich in Frechen zu unserem Auftritt an. Als letzter Programmpunkt der Sitzung hatten wir dann doch noch genügend Zeit unsere Instrumente in Ruhe aufzubauen, da der vorangehende Künstler etwas überzog. Nachdem wir die Bühne verlassen hatten, schloss der Sitzungspräsident die Veranstaltung. Beim Hinausgehen wurde uns sogar ein Lob zuteil: unser Auftritt sei vom Programm und der Ausstrahlung her besser als von manch anderem Corps.

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Impressionen vom Auftritt im Frechener Stadtsaal

 

mvqi Geschrieben von Armin Krieger, Musikverein Quadrath-Ichendorf

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