Unsere Auftritte im Februar 2012 – Teil 3

imageAn Weiberfastnacht konnten wir sogar zu Fuß zu unserem Auftritt gehen; er fand im Bürgerhaus von Quadrath-Ichendorf statt. Hier wird für die Bürger von der KG Fidele 15 traditionell eine Karnevalsfeier veranstaltet, bei der es Tradition ist, dass auch der Musikverein einige Karnevalspotpourris spielt. Dieses Jahr machte das Musizieren hier besonderen Spaß; viele der Gäste – meist Jugendliche – schunkelten begeistert zu unseren Klängen mit.

Manch ein Musiker des Vereines hätte bei dieser Stimmung noch gerne weiter musiziert, doch damit der Zeitplan der Veranstaltung nicht durcheinander kam, wurde der Auftritt beendet. Wir konnten daraufhin wieder zurück ins Vereinsheim gehen, wo wir endlich auch einmal unter uns feiern konnten. Dies war auch die Gelegenheit, die neue Musikanlage zu testen, die in mühevoller Arbeit von zwei Musikern installiert worden war.

 

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Das Musik-Team an der neuen Anlage und zwei schön kostümierte Musiker

Karnevalssamstag veranstalten die Funken traditionsgemäß ihren Funkenball, damit die aktiven Gardisten auch einmal in Gleuel feiern können. Diese Festivität wird auch dazu benutzt, verdiente und langjährige Mitglieder zu ehren. Daher positionierten wir Musiker uns im Parkett, damit die Bühne dafür zur Verfügung stand.

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Mitglieder des Veteranen-Corps, eingerahmt von altgedienten und geehrten Funken

Seit Jahren ist es Tradition, dass der musikalische Teil der Kölschen Messe in Heilig Kreuz hauptsächlich durch den Musikverein gestaltet wird – so auch dieses Jahr. Erstmals wurde die Predigt dieser Messe jedoch nicht in Kölsch sondern in Hochdeutsch abgehalten. Allerdings waren noch genügend rheinische Elemente in der Messe enthalten, damit diese als Kölsche Messe gelten konnte. Das Abschlusslied spielten wir – wie üblich – vor der Kirche; just in dem Moment hatte es angefangen zu schneien, hörte aber nach kurzer Zeit wieder auf. Wir hofften alle, dass dieses Wetter nicht während des Zuges herrschte!

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Doch wir hatten Glück: den grösten Teil des Zugwegs über blieb es trocken. Der Umzug startete mit seinen 21 Gruppen bei kühlen Temperaturen und bewölktem Himmel. Direkt am Anfang auf der Sandstraße stockte der Zug, da vor uns eine Zugmaschine liegen geblieben war. Als dieses Hindernis passiert worden war, konnten wir zügig und ohne größere Unterbrechungen marschieren; nur auf der Hauptstraße stockte es etwasm, da hier das Gedränge am größten war. Später, auf der Ahestraße, fiel uns eine drohend schwarze Wolke auf, aus der es auf den letzten Metern sogar hageln sollte. Das beschleunigte dann die Auflösung des Karnevalszuges am Graf-Beissel-Platz erheblich.

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Impressionen vor dem Karnevaloszug aus unserem Proberaum

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Rosenmontag trafen wir uns erneut im Proberaum, um geschlossen nach Hürth-Gleuel zu fahren. Als Teil des Regimentsspielmannszuges durften wir auch hier den Karnevalsumzug mitmachen. Mit den Rot-Weißen Akteuren trafen wir uns in der Festhalle. Bevor wir dann zum Aufstellplatz marschierten, gab es hier noch vorab Erbsensuppe mit Brötchen und Berliner. Dieser Karnevalsumzug war wesentlich größer als der in Quadfrath-Ichendorf – ein Zeichen dafür, dass hier Karneval ausgibieger gefeiert wird. Am Zugweg standen auch viel mehr Zuschauer als in unserem Heimatort, obwohl Gleuel weniger Einwohner hat und in Köln einer der brühmtesten Rosenmontagszüge geht.

 

Veilchendienstag hatten wir unseren letzten Auftritt der Session 2011/2012 in der Festhalle Gleuel, wobei alle drei Karnevalsvereine des Ortes zugegen waren. Es wurde dort der Abschied vom Nubbel in einem großen Rahmen gefeiert und verdiente Karnevalisten geehrt. Als erstes wurde verschiedenen Tanzgruppen die Möglichkeit geboten, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Nachdem wir dann zum Laridah einmarschiert waren und noch zwei Karnevalspotpouris gespielt hatten, wurde eine Gerichtsverhandlung gehalten, bei der viel gelacht wurde.

 

Im Anschluss an die Verurteilung des Nubbels zur Oxidation – sprich: zum Verbrennen – traten die Domhätzje auf, zwei junge Frauen mit tollen Stimmen, und sangen sowohl eigene Songs, als auch ein Potpourrie bekannter kölscher Karnevalslieder. Danach lösten sich sowohl Garde als auch der Regimentsspielmannszug vor der Bühne auf, was für einige ein recht abrupptes und ungewöhnliches Ende war.

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Der Nubbel wird von zwei Roten Funken zur Gerichtsverhandlung geführt und die Domhätzje rocken

Bevor die Messe für den hingerichteten Nubbel gehalten wurde, traten noch die Damentanzgruppen der Funken Rot-Weiß und der Großen Gleueler Karnevalsgesellschaft auf; Abschluss war, dass beide Damentanzcorps zum Schluss gemeinsam auftraten. Als dann schließlich die Messe abgehalten wurde, ging es allerdings nicht ohne Tränen ab – ob es Lach- oder Trauertränen waren, sei dahingestellt. Um Mitternacht war dann Karneval zu Ende.

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